Cannabis Augenprobleme – Augen schlechter durch Kiffen?

Weedness
2018-09-26 13:41:00 / Cannabis Konsum / Kommentare 0
Cannabis Augenprobleme – Augen schlechter durch Kiffen? - Cannabis Augenprobleme – Augen schlechter durch Kiffen?

Wenn es in den Medien um die Legalisierung von Cannabis geht, steht immer an oberster Stelle die Frage: Welche Dauerhaften Schäden verursacht Cannabis wirklich? Die Recherchen zum Thema Konsum und eventuelle Schädigung des Sehvermögens begannen, als auch ich eine Brille brauchte. Dabei stellt ich mir die Frage ob Cannabis Augenprobleme hervorrufen kann.

Als ich meiner Familie davon erzählte und meine Ausbeute der Brillen präsentierte sagte meine Oma: Das kommt vom Cannabis rauchen, das geht auf die Augen. Das machte mich stutzig und ich hatte tatsächlich einen Augenblick das Gefühl, dass sie recht haben könnte.

Kann Cannabis Augenprobleme hervorrufen?

Mich beschäftigt das Thema nach wie vor, ob täglicher Cannabis Konsum das Sehvermögen einschränkt oder schwächt. Alle Kiffer werden das kennen: die roten und trockenen Augen, die gerne von einem unscharfen Blick beeinträchtigt werden, weil die Augen auf halb 8 hängen.  Das Thema wird im Netz heiß diskutiert.

Einige behaupten Ihre Augen seien sogar besser vom Kiffen und gerade die Nachtsicht verbesser sich um einige Prozent. Warum auch nicht, denn schließlich gibt es Cannabis ja auch schon als Medizinisches Gras. Es ist schmerzstillend, ein überaus verlässiger Appetitanreger und kann Linderungen bei Übelkeit und Erbrechen schaffen.

Welche Fakten um das Thema Cannabis Augenprobleme gibt es?

Fakt ist, dass THC unsere Blutgefäße der Augen erweitert, was zu den bekannten Rötungen führt. Die Augen sind trocken und werden weniger befeuchtet, daher gereizter als normal. Genügen Wasser vor, während und nach dem Konsum könnte diese Augenleiden schnell abmildern. Es scheint wohl auch lange bekannt zu sein, dass Cannabis sich positiv auf die Augenfunktion auswirkt. Das soll die Brillenträger keinesfalls dazu ermutigen mehr Cannabis zu rauchen.

Medizinisches Cannabis bei Glaukom

Selbst für die Behandlung der Augenkrankheit Glaukomen (grüner Star) wird Cannabis als Behandlungsalternative eingesetzt. Bei einem Glaukom handelt es sich um geschädigte Nervenfasern des Sehnervs. Dies kann im schlimmsten Falle zur Erblindung führen. Cannabis senkt den Blutdruckt, was unsere Gefäße erweitert  und den Blutfluss im Auge erhöht. Der Augeninnendruck sinkt dadurch ab. Der Konsum von Cannabis kann den Verlauf von Augenerkrankungen dadurch deutlich verlangsamen.

Bei all den Studien zum Thema Glaukom und Innendruck senkendes Mittel fällt mir immer wieder das allheilende Marihuana auf. Im Normalfall würde ich meine Recherche als Nutzlos empfinden, da mir mittlerweile klar ist, dass durch Cannabis die Augen nicht schlechter werden. Sowas nützliches was selbst beim einem Grünen Star in der Medizin angewandt wird, kann nicht schlecht für einen Normalverbraucher sein.

Die Verschlechterung des Sehvermögens muss daher von einer andere Quelle kommen. Guck ich mich in meinem Umfeld um, gibt es viele andere Einflüsse. Es muss nicht immer nur das verpönte schlechte Marihuana sein. Bürobildschirme, falsches Licht am Arbeitsplatz, Handys.. Die Welt neigt zu immer mehr Monitoren und Display, was die Menschen in der Steinzeit nicht hatten. Unsere Augen sind solche Einflüsse dauerhaften Einflüsse nicht gewohnt also wird es vermutlich im Laufe der Zeit mehr Brillenträger geben.

Cannabis Augenprobleme


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